Hautkrebs: Warum der Sommer besondere Risiken birgt
Wir sind voll in „Sommer, Sonne, Sonnenschein“-Laune und das letzte woran wir gerade denken, ist wahrscheinlich der Check beim Hautarzt.
Wir sind voll in „Sommer, Sonne, Sonnenschein“-Laune und das letzte woran wir gerade denken, ist wahrscheinlich der Check beim Hautarzt. Dennoch ist besonders nach dem Sommer eine Melanomvorsorge und Muttermalkontrolle wichtig. Wer den Großteil der heißen Jahreszeit im Bikini, Badeanzug oder der Badehose verbringt, setzt nämlich auch seine Haut einem besonderen Risiko aus.
Sonnenschutz ist Pflicht und regelmäßiges Nachcremen (etwa alle zwei Stunden) ist ebenfalls unerlässlich, wird aber leider manchmal vernachlässigt. So kommt es immer wieder zum ungeliebten und eben auch äußerst ungesunden Sonnenbrand. Die Haut wird stark geschädigt und das Risiko für die Bildung von Hautkrebs steigt. Deshalb ist im Sommer besondere Vorsicht geboten.
Risikofaktoren für Hautkrebs
Die Sonne ist zwar nicht der einzige Risikofaktor für Hautkrebs, aber wahrscheinlich der wichtigste. Und vor allem auch der Faktor, den wir selbst am einfachsten beeinflussen können, indem wir uns ausreichend vor der Sonne schützen. Neben Hautkrebs kann ungeschütztes Sonnenbaden auch andere unerwünschte Folgen nach sich ziehen, wie etwa Pigmentstörungen oder frühzeitige Hautalterung.
Für Hautkrebs gibt es natürlich ebenfalls noch andere Risikofaktoren abgesehen von der UVA- und UVB-Strahlung. Auch ständige Irritationen, Gewebeschäden und eine genetische Vorbelastung können Risikofaktoren sein.
Woran erkenne ich ein Melanom?
Die Heilungschancen bei einer Hautkrebserkrankung sind generell sehr gut. Essentiell für eine erfolgreiche Therapie ist die frühzeitige Erkennung, deshalb sind regelmäßige Checks beim Dermatologen auch besonders wichtig. Denn nur ein Dermatologe kann eine sichere Diagnose erstellen und die nächsten Schritte setzen. Mit der ABCD-Regel kann man aber auch zuhause schon mal verdächtige Stellen erkennen – und gegebenenfalls auch schon vor dem Termin den Arzt aufsuchen.
- A: Asymmetrie – Muttermale sind eher rund und symmetrisch, Melanome meist unregelmäßig und asymmetrisch
- B: Border (Begrenzung) – Der Rand eines Melanoms wirkt ausgefranst und zackig
- C: Color (Farbe) – Die Farbe des Melanoms ist ungleichmäßig, es kommen hellere und dünklere Stellen vor
- D: Diameter (Durchmesser) – Je größer, desto eher sollte man den Fleck im Auge behalten. Muttermale sind meistens klein und unter 6mm im Durchmesser