4 Regeln fürs Sonnenbaden im Sommer
Es ist ein immer wieder gerne vergessenes Thema, deshalb ist es auch so wichtig, jedes Jahr wieder darauf hinzuweisen.
Es ist ein immer wieder gerne vergessenes Thema, deshalb ist es auch so wichtig, jedes Jahr wieder darauf hinzuweisen. Allgemein gilt, dass täglich Sonnenschutz auf alle Hautareale aufgetragen werden sollte, die der Sonne (auch, wenn es vielleicht schattig oder kühl ist) ausgesetzt sind – 365 Tage im Jahr. Obwohl wir unsere Haut also das ganze Jahr über vor der Sonne schützen sollten, ist es im Sommer nochmal besonders wichtig.
Die UVA- UVB-Strahlung ist in den Sommermonaten besonders stark und die Gefahr für Sonnenschäden an der Haut steigt.
Die Sonne ist wichtig für die Vitamin D Produktion im Körper und deshalb darf man sich auch kurze Zeit ungeschützt in der Sonne aufhalten. Langes Sonnenbaden ohne Sonnenschutz kann aber zu erheblichen Hautschäden, Pigmentstörungen, frühzeitiger Hautalterung und im schlimmsten Fall auch zu Hautkrebs führen. Eine gesunde Bräune wünschen sich viele, doch um die Haut gleichzeitig zu schützen, gilt es einige Regeln zu befolgen.
4 Regeln, wie man seine Haut effektiv vor der Sonne schützt:
1. Regelmäßiges Nachcremen
Nein, einmaliges Einschmieren reicht für einen ganzen Strand- oder Pooltag nicht aus. Auch wasserfeste Sonnencreme sollte regelmäßig erneuert werden. Nach einer Stunde im Wasser sollte zwar noch immer ein Schutz bestehen, dennoch geht man hier lieber auf Nummer sicher und schmiert sich erneut ein.
2. Auch im Schatten braucht die Haut Schutz
Ein Mythos, der sich leider hartnäckig hält: Im Schatten wird man nicht braun und bekommt auch keinen Sonnenbrand. Das ist komplett falsch. Die Sonnenstrahlung wird von der Umgebung, vor allem von Wasser, reflektiert. Und auch viele Sonnenschirme lassen bis zu 80 Prozent der schädlichen Strahlung durch – also besteht auch im vermeintlichen Schatten absolute Sonnenbrandgefahr.
3. Der richtige Sonnenschutzfaktor
Wichtig ist es, den richtigen Sonnenschutzfaktor für deinen Hauttyp zu verwenden. Hellere Typen brauchen einen höheren Schutzfaktor. Ein höherer Schutzfaktor bedeutet allerdings nicht, dass man damit automatisch viel länger in der Sonne bleiben kann und sich seltener eincremen muss! Man sollte alle zwei Stunden etwa nachcremen, egal mit welchen Schutzfaktor.
4. Kleidung kann vor Sonne schützen
Wer besonders sonnenempfindliche Haut hat, sollte eventuell auch am Strand oder am Pool ein T-Shirt anbehalten. Kleidung, vorausgesetzt sie ist dick und dicht gewebt, kann ebenfalls effektiv vor der Sonne schützen.